Ort:Stuttgart-Hohenheim
Der Themenbereich „Muslimische Flüchtlinge“ ist vermehrt Gegenstand der Islamberatungen. Neben Fragen des Umgangs mit religiösen Bedürfnissen und Gepflogenheiten der muslimischen Flüchtlinge steht die Frage nach der Rolle muslimischer Akteure in der Flüchtlingsarbeit im Raum. Wie engagieren sich muslimische Verbände und Gemeinden? Welche Kooperationsmöglichkeiten bestehen auf kommunaler Ebene? Die Tagung dient der Vorstellung verschiedener Initiativen sowie der Vernetzung.
In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl.
Viele der zuletzt nach Deutschland geflüchteten Menschen sind muslimischen Glaubens. Ihre Aufnahme und Integration stellen eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar.
Der Themenbereich „Muslimische Flüchtlinge“ war in letzter Zeit vermehrt Gegenstand der Islam-Beratungen. Neben Fragen des Umgangs mit religiösen Bedürfnissen und Gepflogenheiten – etwa dem Fasten im Monat Ramadan oder dem Einhalten der Gebetszeiten während der Arbeitszeit – steht die Frage nach der Rolle muslimischer Akteure in der Flüchtlingsarbeit im Raum. So wird oft beklagt, Muslime würden sich in diesem Bereich nicht ausreichend einsetzen. Wie engagieren sich aber muslimische Verbände und Gemeinden? Welche Kooperationsmöglichkeiten bestehen auf kommunaler Ebene? Welche Erfahrungen machen Kommunen in der Flüchtlingsarbeit mit und für Muslime?
Diese und weitere Fragestellungen sind Gegenstand der Tagung und werden in Vorträgen und Workshops diskutiert. Des Weiteren werden in einem Offenen Forum verschiedene Initiativen vorgestellt.
Eine ausführliche Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie im Tagungsbericht von Ottilie Bitschnau.